Content Creator Patrick Thomalla in der Hanseklinik

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1.6.2026
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Ein Blick hinter die Kulissen: Patrick Thomalla mit seinem Pferd Vred zur Chip-OP und Kastration in der Hanseklinik

Wenn ein Pferd operiert werden muss, stehen für die Besitzer viele Fragen im Raum: Wie läuft die Vorbereitung ab? Wann ist eine Operation wirklich notwendig? Und was passiert eigentlich während des Eingriffs?

Gemeinsam mit Hobbyzüchter Patrick Thomalla durften wir diese Fragen anhand seines Pferdes Vred beantworten und den gesamten Weg von der Ankunft in der Hanseklinik bis zu den operativen Eingriffen begleiten. Vred wurde bei uns sowohl einer Chip-Operation als auch einer Kastration unterzogen.

Entspannt ankommen und optimal vorbereitet werden

Jede erfolgreiche Operation beginnt lange vor dem eigentlichen Eingriff. Nach der Ankunft in der Hanseklinik erfolgte zunächst die strukturierte Anmeldung. Anschließend wurde Vred in seiner Box untergebracht und auf die bevorstehenden Untersuchungen vorbereitet.

Neben organisatorischen Abläufen spielt dabei auch die abgestimmte Fütterung eine wichtige Rolle. Ziel ist es, sowohl Pferd als auch Besitzer optimal auf die Behandlung vorzubereiten und einen möglichst stressfreien Klinikaufenthalt zu gewährleisten.

Bereits in dieser Phase wurde deutlich: Eine sorgfältige Vorbereitung ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Therapie.

Die Voruntersuchung: Grundlage für jede Entscheidung

Vor einer Operation steht immer eine umfassende medizinische Untersuchung. Unsere Leiterin der Chirurgie, Dr. Andrea Noguera Cender, erläuterte Patrick Thomalla die notwendigen Schritte und die Hintergründe einer Chip-Operation.

Dazu gehörten:

  • Orthopädische Untersuchung im Stand und in der Bewegung
  • Bildgebende Diagnostik zur genauen Beurteilung der Befunde
  • Ausführliche Besprechung der Ergebnisse
  • Erstellung eines individuellen Therapieplans

Gerade bei einer Chip-Entfernung ist eine präzise Abwägung zwischen möglichen Risiken und dem zu erwartenden Nutzen entscheidend. Die Untersuchung liefert die Grundlage für eine fundierte medizinische Entscheidung und ermöglicht eine individuell angepasste Behandlung.

Exklusive Einblicke in die Chip-Operation

Für Patrick Thomalla bot sich eine besondere Gelegenheit: Er durfte die Operation seines Pferdes begleiten und einen seltenen Blick hinter die Kulissen unseres OP-Bereichs werfen.

Während des Eingriffs erklärten Dr. Andrea Noguera Cender und Klinikleiter Dr. Olivier Brandenberger die einzelnen Operationsschritte sowie die zugrunde liegenden Befunde.

Die Chip-Operation dient dazu, freie Knochen- oder Knorpelfragmente aus einem Gelenk zu entfernen. Diese sogenannten Chips können Schmerzen verursachen, Entzündungen fördern und langfristig die Leistungsfähigkeit eines Pferdes beeinträchtigen. Durch die Entfernung können die Gelenkgesundheit und die langfristigen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes verbessert werden.

Kastration beim Hengst – wann ist sie sinnvoll?

Neben der Chip-Operation wurde bei Vred auch eine Kastration durchgeführt. Dieses Thema beschäftigt viele Pferdehalter und Züchter gleichermaßen.

Dr. Olivier Brandenberger sprach mit Patrick Thomalla ausführlich darüber, wann eine Kastration sinnvoll sein kann und welche Faktoren bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten. Dabei spielen unter anderem folgende Aspekte eine Rolle:

  • Charakter und Verhalten des Hengstes
  • Haltung und Management
  • Geplante Nutzung des Pferdes
  • Züchterische Überlegungen
  • Medizinische Gründe

Anhand von Vred konnten die verschiedenen Entscheidungsfaktoren praxisnah erläutert werden.

Einblicke in den operativen Ablauf der Kastration

Auch bei der Kastration erhielt Patrick die Möglichkeit, den Eingriff aus nächster Nähe zu verfolgen. Unser Team erklärte die einzelnen Schritte und beantwortete Fragen rund um Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge.

Die Kastration zählt zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen beim Pferd. Dennoch erfordert sie eine sorgfältige Planung, sterile Bedingungen und eine professionelle Nachbetreuung, um den Heilungsverlauf bestmöglich zu unterstützen.

Transparenz schafft Vertrauen

Der Aufenthalt von Patrick Thomalla und seinem Pferd Vred zeigt eindrucksvoll, wie viele sorgfältig aufeinander abgestimmte Schritte hinter einer erfolgreichen Operation stehen. Von der Anmeldung über die Diagnostik bis hin zu den chirurgischen Eingriffen und der Nachsorge arbeitet ein erfahrenes Team Hand in Hand, um jedem Pferd die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.

Wir bedanken uns bei Patrick Thomalla für das Vertrauen und die Möglichkeit, diesen spannenden Klinikaufenthalt zu begleiten. Für uns ist Transparenz ein wichtiger Bestandteil moderner Pferdemedizin – denn gut informierte Pferdebesitzer können medizinische Entscheidungen besser verstehen und gemeinsam mit dem behandelnden Team treffen.

Wir wünschen Vred weiterhin eine schnelle Genesung und alles Gute für seine Zukunft.

Wir durften den Fall in insgesamt 6 Teilen auf Social Media begleiten.

Teil 1 Ankunft in der Hanseklinik

Teil 2 Die Voruntersuchung

Teil 3 Die Chip-Operation

Teil 4 Warum eine Kastration?

Teil 5 Die Kastrations-OP

Teil 6 Die Abholung

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