
Die Immunmediierte Keratitis (IMMK) ist eine chronische Erkrankung der Hornhaut beim Pferd, die in den letzten Jahren zunehmend diagnostiziert wird. Sie gehört zu den wichtigsten Ursachen für wiederkehrende Hornhautprobleme und kann die Sehkraft des betroffenen Auges erheblich beeinträchtigen.
IMMK ist eine entzündliche Erkrankung der Hornhaut, die nicht durch Infektionen (z. B. Bakterien oder Pilze) verursacht wird, sondern durch eine fehlgeleitete Reaktion des körpereigenen Immunsystems. Dabei greift das Immunsystem Strukturen der Hornhaut an und löst eine chronische Entzündung aus.
Die genauen Auslöser sind noch nicht vollständig erforscht. Man geht davon aus, dass eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Strukturen oder frühere Verletzungen der Hornhaut den Prozess in Gang setzt. Auch genetische Faktoren, UV-Licht-Exposition oder eine gestörte Immunregulation können eine Rolle spielen.
Die Anzeichen einer IMMK können schleichend oder in Schüben auftreten. Typische Symptome sind:
Da die Erkrankung nicht immer mit starken Schmerzen verbunden ist, wird sie von Besitzern oft erst spät bemerkt.
IMMK verläuft meist chronisch und rezidivierend (immer wiederkehrend). Unbehandelt kann es zu einer fortschreitenden Narbenbildung der Hornhaut kommen, die das Sehvermögen dauerhaft einschränkt. In schweren Fällen kann das Auge vollständig erblinden.
Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche augenärztliche Untersuchung. Typische Schritte sind:
Die Abgrenzung zu bakteriellen oder mykotischen Hornhautinfektionen ist entscheidend, da die Therapie grundlegend unterschiedlich ist.
Die Behandlung der Immunmediierten Keratitis zielt darauf ab, die fehlgeleitete Entzündungsreaktion zu kontrollieren, Rückfälle zu reduzieren und die Hornhaut so klar wie möglich zu erhalten. Entscheidend ist, infektiöse Ursachen sicher auszuschließen, da eine immunsuppressive Therapie bei Infektionen die Situation deutlich verschlechtern kann.
In der Regel erfolgt die Therapie lokal am Auge und wird individuell an Aktivität und Schweregrad angepasst.
Typische Bausteine sind:
Je nach Befund kommen entzündungshemmende Augentropfen oder Augensalben zum Einsatz. Häufig werden immunmodulierende Wirkstoffe genutzt, um die Überreaktion des Immunsystems gezielt zu dämpfen und Rezidive zu vermeiden. Die Behandlung dauert oft mehrere Wochen bis Monate und wird schrittweise reduziert.
Tränenersatz und hornhautschützende Präparate können die Oberfläche stabilisieren und die Heilung unterstützen. Bei ausgeprägter Lichtempfindlichkeit oder Reizung wird das Auge zusätzlich geschützt, zum Beispiel durch Managementmaßnahmen im Stall und angepasstes Training.
IMMK verläuft häufig in Schüben. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind wichtig, um Aktivität, Hornhautklarheit, Gefäßeinwuchs und Augeninnendruck zu überwachen und die Medikation rechtzeitig anzupassen.
Tritt zusätzlich ein Hornhautdefekt auf oder besteht der Verdacht auf bakterielle oder mykotische Beteiligung, muss die Therapie umgestellt werden. Dann stehen intensive lokale antiinfektiöse Maßnahmen und Hornhautschutz im Vordergrund. Immunsuppressive Medikamente werden erst wieder eingesetzt, wenn infektiöse Ursachen sicher ausgeschlossen oder kontrolliert sind.
Bei fortgeschrittenen Veränderungen oder therapieresistenten Verläufen können in Einzelfällen chirurgische Maßnahmen notwendig werden, zum Beispiel zur Stabilisierung der Hornhaut oder zum Schutz tieferer Schichten. Ob dies sinnvoll ist, hängt von Tiefe, Narbenbildung und Risiko für Folgeschäden ab.
Die Immunmediierte Keratitis (IMMK) ist eine ernstzunehmende, aber behandelbare Augenerkrankung beim Pferd. Je früher die Diagnose gestellt und eine gezielte Therapie begonnen wird, desto besser können Sehverlust und Folgeschäden verhindert werden. Bei ersten Anzeichen von Hornhauttrübungen oder vermehrtem Tränenfluss sollte daher schnellstmöglich ein Tierarzt oder eine Pferdeklinik mit augenärztlicher Spezialisierung aufgesucht werden.
Typisch sind eine weißliche oder bläuliche Hornhauttrübung, Gefäßeinwuchs, vermehrter Tränenfluss und wiederkehrende Schübe. Da Schmerzen nicht immer stark sind, fällt IMMK oft erst spät auf.
IMMK ist nicht infektiös, wird aber ähnlich aussehen wie bakterielle oder mykotische Hornhautentzündungen. Die Therapie unterscheidet sich grundlegend. Eine falsche Behandlung kann den Verlauf deutlich verschlechtern, daher muss eine Infektion zuverlässig ausgeschlossen werden.
IMMK ist meist chronisch und neigt zu Rückfällen. Mit früher Diagnose, konsequenter Therapie und regelmäßigen Kontrollen lässt sich die Entzündung oft gut kontrollieren und das Sehvermögen bestmöglich erhalten.
Die Immunmediierte Keratitis (IMMK) ist eine chronische Erkrankung der Hornhaut beim Pferd, die in den letzten Jahren zunehmend diagnostiziert wird. Sie gehört zu den wichtigsten Ursachen für wiederkehrende Hornhautprobleme und kann die Sehkraft des betroffenen Auges erheblich beeinträchtigen.
IMMK ist eine entzündliche Erkrankung der Hornhaut, die nicht durch Infektionen (z. B. Bakterien oder Pilze) verursacht wird, sondern durch eine fehlgeleitete Reaktion des körpereigenen Immunsystems. Dabei greift das Immunsystem Strukturen der Hornhaut an und löst eine chronische Entzündung aus.
Typisch sind eine weißliche oder bläuliche Hornhauttrübung, Gefäßeinwuchs, vermehrter Tränenfluss und wiederkehrende Schübe. Da Schmerzen nicht immer stark sind, fällt IMMK oft erst spät auf.
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Wir bitten Sie Termine telefonisch bei uns zu vereinbaren. Am Telefon können wir individuell und direkt die beste Behandlung einplanen.
+49 4282 - 5946340Bitte beachten Sie unsere gesonderten Besuchszeiten.
Bitte vereinbaren Sie einen Besuchstermin im Voraus. Planen Sie etwa 1 Stunde ein und berühre bitte nur dein eigenes Pferd.
Unsere Klinik ist für Notfälle jederzeit für Sie erreichbar und geöffnet. Bitte rufen Sie uns in einem Notfall sofort an.

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