Arthroskopie

Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive Operationsmethode zur Behandlung von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln. Sie ermöglicht präzises Arbeiten bei gleichzeitig geringer Belastung für das Pferd – und ist unsere am häufigsten durchgeführte orthopädische Operation.

Arthroskopie beim Pferd – Gelenkschirurgie auf höchstem Niveau

Ablauf der Arthroskopie

Die Arthroskopie wird unter Vollnarkose durchgeführt. Über kleine Hautschnitte wird eine Kamera (das Arthroskop) in das betroffene Gelenk eingeführt. Je nach Befund erfolgen zusätzliche kleine Zugänge, um feine chirurgische Instrumente einzubringen. Die gesamte Operation erfolgt unter Sichtkontrolle auf einem Monitor, wodurch eine äußerst präzise Behandlung möglich ist.

Einsatzgebiete

Die häufigsten Gründe für eine Arthroskopie sind:

  • Entfernung von freien Gelenkkörpern (sogenannten „Chips“)
  • Entfernung von geschädigtem Gewebe in Gelenken, Sehnenscheiden oder Schleimbeuteln
  • Spülung verletzter synovialer Strukturen (z. B. bei Infektionen oder Verletzungen)
  • Diagnostische Abklärung unklarer Gelenkprobleme mit der Möglichkeit, direkt therapeutisch einzugreifen

Vor- und Nachsorge

Vor dem Eingriff wird jedes Pferd ausführlich orthopädisch untersucht. Nach der Operation erfolgt eine langsame Fütterungsanpassung, regelmäßige Verbandswechsel und die engmaschige Kontrolle der Wundheilung.

Die Rekonvaleszenz gestaltet sich in der Regel wie folgt:

  • 3 Wochen Boxenruhe
  • 3 Wochen kontrollierte Schrittbewegung mit individuell angepasstem Trainingsplan
  • Bei unkomplizierten Chip-Operationen kann anschließend schrittweise wieder mit dem Training begonnen werden.

Prognose

Die Prognose hängt maßgeblich von der zugrunde liegenden Diagnose ab. Eine allgemeine Aussage zur Heilungschance ist daher nicht möglich. Bei einfachen Chip-Entfernungen ist die Prognose jedoch in den meisten Fällen sehr gut.

Mögliche Komplikationen

Obwohl die Arthroskopie als sehr sicheres Verfahren gilt, sind gewisse Risiken – wie bei jeder Operation – nicht vollständig auszuschließen:

  • Vollnarkose: Das Risiko schwerwiegender Zwischenfälle während der Narkose liegt bei lediglich 0,05 %. Die Aufstehphase nach der Narkose stellt dabei den kritischsten Moment dar.
  • Operation selbst: Mögliche Komplikationen umfassen Infektionen oder Wundheilungsstörungen. Auch hier ist das Risiko mit 0,2–1 % sehr gering.

Technische Ausstattung

Für unsere arthroskopischen Eingriffe stehen uns modernste Geräte zur Verfügung – darunter ein hochauflösender Arthroskopieturm sowie digitales Röntgen und der CT zur präzisen Diagnose und Nachkontrolle.

Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive Operationsmethode zur Behandlung von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln. Sie ermöglicht präzises Arbeiten bei gleichzeitig geringer Belastung für das Pferd – und ist unsere am häufigsten durchgeführte orthopädische Operation.

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