
Fesselträgererkrankungen können durch unterschiedliche Faktoren entstehen. Traumatische Ereignisse wie eine Weideverletzung können zu einer akuten Schädigung des Fesselträgers führen. Ebenso spielt der degenerative Prozess, bedingt durch eine chronische Erkrankung des Bindegewebes, eine entscheidende Rolle. Wiederholte Überlastung, beispielsweise durch intensiven Trainingseinsatz, kann den betroffenen Strukturen zusätzlichen Schaden zufügen. Zudem können prädisponierende Faktoren wie eine ungünstige Gliedmaßenstellung sowie eine fehlerhafte Hufkonformationund der entsprechende Beschlag die Entstehung dieser Erkrankung begünstigen.
Die Symptome einer Fesselträgererkrankung sind vielfältig und hängen vom Ausmaß der Schädigung ab. Typisch ist eine Lahmheit der betroffenen Gliedmaße, die meist als gering- bis mittelgradig eingeschätzt wird. Häufig kommt es zu einer teilweisen Palpationsdolenz, was bedeutet, dass der Bereich der Verletzung oder Erkrankung beim Betasten schmerzhaft reagiert. Bei Erkrankungen der Fesselträgerschenkel zeigt sich oft eine positive distale Beugeprobe – ein Hinweis, der insbesondere bei akuter Schwellung, erhöhter Wärme und verstärkter Pulsation der Hauptmittelfußarterie relevant ist.

Häufig ist der betroffene Bereich des Fesselträgers beim Betasten schmerzhaft.
Der Verlauf von Fesselträgererkrankungen variiert erheblich je nach Ursache:
Die Diagnose von Fesselträgererkrankungen erfolgt durch einen mehrstufigen Ansatz:
Dabei wird zwischen Erkrankungen des Fesselträgerursprungs, -körpers und der Fesselträgerschenkel unterschieden.
Die Behandlung von Fesselträgererkrankungen ist multimodal und wird individuell an den jeweiligen Patienten angepasst:
Die Prognose bei Fesselträgererkrankungen ist abhängig von mehreren Faktoren:
In der Regel haben Erkrankungen an den Vordergliedmaßen eine bessere Prognose als jene an den Hintergliedmaßen. Traumatisch bedingte Schädigungen weisen zudem häufig günstigere Heilungsaussichten auf als degenerative Veränderungen.
Bei traumatischer Genese ist dies grundsätzlich möglich, während bei degenerativen Schädigungen von einer Nutzung zum Züchten abgeraten wird, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden.
Ja, bei vollständiger Ausheilung ist dies grundsätzlich möglich. Es besteht jedoch ein erhöhtes Rezidivrisiko, das individuell berücksichtigt werden muss.
Bereits 3 Wochen nach der Operation beginnt das Bewegungsprogramm mit kontrollierter Bewegung im Schritt an der Hand. Etwa 6-8 Wochen nach der OP kann der Trab unter der Reiterin hinzugenommen werden.
Bei traumatischer Genese ist dies grundsätzlich möglich, während bei degenerativen Schädigungen von einer Nutzung zum Züchten abgeraten wird, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden.
Ja, bei vollständiger Ausheilung ist dies grundsätzlich möglich. Es besteht jedoch ein erhöhtes Rezidivrisiko, das individuell berücksichtigt werden muss.
Bereits 3 Wochen nach der Operation beginnt das Bewegungsprogramm mit kontrollierter Bewegung im Schritt an der Hand. Etwa 6-8 Wochen nach der OP kann der Trab unter der Reiterin hinzugenommen werden.
Wir bitten Sie Termine telefonisch bei uns zu vereinbaren. Am Telefon können wir individuell und direkt die beste Behandlung einplanen.
+49 4282 - 5946340Bitte beachten Sie unsere gesonderten Besuchszeiten.
Bitte vereinbaren Sie einen Besuchstermin im Voraus. Planen Sie etwa 1 Stunde ein und berühre bitte nur dein eigenes Pferd.
Unsere Klinik ist für Notfälle jederzeit für Sie erreichbar und geöffnet. Bitte rufen Sie uns in einem Notfall sofort an.

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