Karies bei Pferden ist eine ernstzunehmende Zahnerkrankung, die besonders ältere Tiere betrifft. Sie entsteht meist durch angeborene Defekte in den Oberkiefer-Backenzähnen und kann unbehandelt zu Zahnverlust führen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung sind entscheidend für den Erhalt der Zahngesundheit.
Karies bei Pferden hat oft angeborene Ursachen, kann sich jedoch mit zunehmendem Alter verschlimmern:
Die Schmelzbecher (Infundibula) der Oberkiefer-Backenzähne sind bei manchen Pferden nicht vollständig mit Zement gefüllt. Durch den natürlichen Zahnabrieb im Alter (ab ca. 12–17 Jahren) werden diese Defekte sichtbar. Futterreste sammeln sich in den Hohlräumen und fermentieren unter Bildung von Säuren und Bakterien. Es kommt zu einer fortschreitenden Auflösung der Zementfüllung und zur Nekrose.
Eine Einteilung der Karies erfolgt in fünf Schweregrade (nach Johnson und Porter, 2006), die den Verlauf der Erkrankung beschreiben:
In den frühen Stadien verursacht Karies beim Pferd in der Regel keine Beschwerden und wird oft nur zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt. Ab einem fortgeschrittenen Stadium (Grad 3 oder 4) kann es jedoch zu schmerzhaften Problemen wie Zahnfrakturen, Entzündungen der Pulpa und Wurzelabszessen kommen. Auch Nebenhöhlenentzündungen sind möglich. Manche Pferde zeigen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Trensengebiss oder trinken ungern kaltes Wasser.
Karies beim Pferd entwickelt sich meist langsam und bleibt anfangs unbemerkt. Mit zunehmendem Alter werden angeborene Hohlräume in den Zähnen durch den natürlichen Abrieb sichtbar und bieten Bakterien und Futterresten ideale Bedingungen. Ohne Behandlung schreitet die Erkrankung fort, kann tiefere Zahnschichten befallen und zu Frakturen, Abszessen oder Zahnverlust führen. Frühzeitig erkannt, ist die Karies gut behandelbar und der Zahn kann erhalten bleiben.
Die Diagnose erfordert eine gründliche Untersuchung der Maulhöhle, idealerweise unter Sedation. Verdächtige Infundibula werden nach vorheriger Reinigung sondiert. Eine besonders präzise Diagnostik bietet die Computertomografie (CT), mit der sich Zahndefekte und mögliche Wurzelabszesse dreidimensional darstellen lassen. Röntgenaufnahmen liefern in diesem Bereich hingegen oft keine ausreichenden Informationen, da viele Strukturen im Kopfbereich überlagert werden.
Solange die Karies noch nicht zu weit fortgeschritten ist (bis Grad 3), kann der betroffene Zahn erhalten bleiben. Dabei wird das befallene Infundibulum aufgefräst und das kariöse Material vollständig entfernt. Anschließend wird die Höhle gespült und mit geeignetem Füllmaterial verschlossen. Auf diese Weise lassen sich Folgeschäden wie Zahnfrakturen oder Abszesse vermeiden.
Ist das kariöse Gewebe vollständig entfernt und die Füllung fachgerecht eingebracht, ist die Prognose in der Regel sehr gut. Die betroffenen Pferde sind wieder voll belastbar. Die verwendeten Füllmaterialien haben eine hohe Haltbarkeit und passen sich dem natürlichen Zahnabrieb an – das bedeutet, dass die normale Funktion des Zahns erhalten bleibt. Auch eventuell vorhandene Schmerzempfindlichkeiten können sich nach der Behandlung deutlich verringern oder ganz verschwinden.
Karies bei Pferden ist eine ernstzunehmende Zahnerkrankung, die besonders ältere Tiere betrifft. Sie entsteht meist durch angeborene Defekte in den Oberkiefer-Backenzähnen und kann unbehandelt zu Zahnverlust führen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung sind entscheidend für den Erhalt der Zahngesundheit.
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+49 4282 - 5946340Bitte beachten Sie unsere gesonderten Besuchszeiten.
Bitte vereinbaren Sie einen Besuchstermin im Voraus. Planen Sie etwa 1 Stunde ein und berühre bitte nur dein eigenes Pferd.
Unsere Klinik ist für Notfälle jederzeit für Sie erreichbar und geöffnet. Bitte rufen Sie uns in einem Notfall sofort an.

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