Damit Rabauke auch in Zukunft alles im Blick behält, wurde das Dienstpferd der Reiterstaffel Braunschweig in der Hanseklinik für Pferde an beiden Augen operiert.
Viele Pferdebesitzer erschrecken, wenn ihr Wallach oder Hengst beim Traben ein rhythmisches, saugendes oder hohles Geräusch von sich gibt. Da es exakt im Takt der Bewegung auftritt, wird das sogenannte Schlauchgeräusch häufig für ein Atemproblem gehalten.
Viele Halter machen sich Gedanken darüber, was im Trog landet. Schließlich soll es dem eigenen Tier an nichts fehlen. Doch gerade dabei ist mehr nicht automatisch besser. In der Praxis zeigt sich, dass Fehler häufig nicht aus Nachlässigkeit entstehen, sondern aus dem Wunsch, bestmöglich für die Gesundheit zu sorgen.
Der Eingriff ist geschafft – doch der Weg zurück beginnt erst. Was in den Stunden und Tagen danach passiert, ist entscheidend für die Genesung des Pferdes.
„Die Operation ist gut verlaufen.“ Für viele Pferdebesitzer sind das die Worte, auf die sie warten. Was zwischen dem Moment liegt, in dem das Pferd in den Operationsbereich gebracht wird, und dem erlösenden Anruf einige Stunden später, bleibt für die meisten jedoch verborgen.
Wenn Pferdebesitzer erfahren, dass für ihr Pferd möglicherweise eine Operation notwendig ist, richten sich die Gedanken oft sofort auf den Eingriff selbst. Was viele nicht sehen. Ein wichtiger Teil der Behandlung beginnt lange bevor ein Pferd überhaupt einen Operationssaal betritt.
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