PPID (Pituitary Pars intermedia dysfunction) / Cushing

PPID, auch bekannt als Cushing-Syndrom beim Pferd, ist eine hormonelle Störung, die vor allem ältere Pferde betrifft. Die Erkrankung führt zu einem hormonellen Ungleichgewicht im Körper, das sich durch zahlreiche Symptome äußern kann – von Fellveränderungen über Hufrehe bis hin zu Abmagerung und erhöhter Infektanfälligkeit.

Inhaltsverzeichnis:

Ursachen

PPID entsteht durch eine schleichende Degeneration dopaminerger Neuronen im Gehirn. Diese Nervenzellen sind normalerweise dafür verantwortlich, die Hormonproduktion im Zwischenlappen der Hypophyse zu hemmen. Wird diese Hemmung durch den Zellverlust aufgehoben, kommt es zur übermäßigen Ausschüttung verschiedener Hormone mit vielfältigen Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Symptome

Die Symptome von PPID sind vielfältig und entwickeln sich meist schleichend:

  • Hypertrichose / Hirsutismus (langes, oft gelocktes Fell)
  • Mangelhafter Fellwechsel
  • Hufrehe
  • Muskelabbau und Abmagerung
  • Fettansammlungen (z. B. supraorbitale Gruben)
  • Polyurie / Polydipsie (vermehrtes Trinken und Urinieren)
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Infektanfälligkeit (z. B. Hautentzündungen, Atemwegserkrankungen)
  • Reproduktionsstörungen

Krankheitsverlauf

Der Verlauf von PPID ist chronisch. Anfangs treten meist unspezifische Symptome auf, die sich mit der Zeit verstärken. Besonders gefürchtet ist die Hufrehe, eine schmerzhafte und unter Umständen lebensbedrohliche Entzündung der Huflederhaut. Unbehandelt kann PPID zu einer deutlichen Verschlechterung der Lebensqualität und im Extremfall zur Euthanasie führen.

Diagnose

Ein erster Verdacht ergibt sich häufig aus dem typischen klinischen Erscheinungsbild. Die Diagnose wird mittels Blutuntersuchung gesichert, entweder durch Messung des basalen ACTH-Wertes oder durch einen TRH-Stimulationstest. Besonders im Herbst ist die Aussagekraft der Werte hoch – jahreszeitlich angepasste Referenzbereiche sind bei der Auswertung entscheidend.

Behandlung

PPID wird mit dem Dopamin-Agonisten Pergolid behandelt, der als Tablette täglich verabreicht wird. Die Therapie zielt darauf ab, die Hormonüberproduktion zu kontrollieren und Symptome zu lindern. Zusätzlich werden begleitende Erkrankungen, insbesondere Hufrehe, gezielt mitbehandelt. Eine regelmäßige Kontrolle und Anpassung der Medikation sind essenziell.

Prognose

Wird PPID früh erkannt und konsequent behandelt, ist die Prognose in der Regel gut. Eine Heilung ist nicht möglich, aber durch die medikamentöse Therapie lässt sich die Lebensqualität betroffener Pferde deutlich verbessern. Ein Therapieabbruch führt meist zur raschen Rückkehr der Symptome.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Pferde sind am häufigsten betroffen?

Pferde ab einem Alter von etwa 15 Jahren sind besonders häufig betroffen. Studien zeigen, dass etwa jedes fünfte Pferd dieser Altersgruppe Anzeichen von PPID zeigt.

Ist PPID heilbar?

Nein, PPID ist nicht heilbar. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Gabe von Medikamenten (Pergolid) erfordert. Ein Absetzen führt in der Regel zur Rückkehr der Symptome.

Ist eine präventive Blutuntersuchung sinnvoll?

Ab dem 15. Lebensjahr ist eine jährliche Blutuntersuchung sinnvoll, vor allem bei ersten Anzeichen wie Fellveränderungen oder Hufrehe. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose deutlich.

PPID, auch bekannt als Cushing-Syndrom beim Pferd, ist eine hormonelle Störung, die vor allem ältere Pferde betrifft. Die Erkrankung führt zu einem hormonellen Ungleichgewicht im Körper, das sich durch zahlreiche Symptome äußern kann – von Fellveränderungen über Hufrehe bis hin zu Abmagerung und erhöhter Infektanfälligkeit.

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Welche Pferde sind am häufigsten betroffen?

Pferde ab einem Alter von etwa 15 Jahren sind besonders häufig betroffen. Studien zeigen, dass etwa jedes fünfte Pferd dieser Altersgruppe Anzeichen von PPID zeigt.

Ist PPID heilbar?

Nein, PPID ist nicht heilbar. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Gabe von Medikamenten (Pergolid) erfordert. Ein Absetzen führt in der Regel zur Rückkehr der Symptome.

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