Diagnostic Imaging

Diagnostic Imaging at the Hanseklinik für Pferde

Many equine diseases are not externally visible – pain, lameness, or functional disorders often originate deep inside the body. Accurate and early diagnosis is crucial to prevent complications and initiate targeted therapy.

At the Hanseklinik für Pferde, we use state-of-the-art imaging techniques such as digital X-ray, ultrasound, and computed tomography (CT). Our equipment is specifically designed for equine anatomy and allows examinations even while standing. This makes it possible to reliably detect even the smallest changes in bones, joints, tendons, or internal organs – quickly, safely, and with high diagnostic value.

Our standards in diagnostic imaging

For precise diagnoses, we rely on advanced, proven technologies – digital, low-radiation, and tailored to the horse’s needs. This ensures reliable results for every examination:

When is advanced imaging needed?

  • Unexplained lameness or orthopedic problems
  • Suspected bone, tendon, or joint changes
  • Injuries, fractures, or colic symptoms
  • Preoperative planning & risk assessment
  • Dental and sinus diseases
  • Follow-up after surgery or therapy

How do we help?

Depending on the case, we use high-resolution CT scans, digital X-ray, or ultrasound. Our imaging systems are specially designed for horses and allow examinations in a standing position. Evaluations are performed directly by specialized veterinarians.

Gastroskopie

What can you expect?

  • Appointment scheduling or integration into the treatment process
  • Sedation only when necessary – many scans are possible while standing
  • Fast procedure & prompt evaluation
  • Detailed discussion of findings with your veterinarian
  • Optional: written report for your home or stable vet

Why Hanseklinik für Pferde?

We combine modern imaging with long-standing clinical expertise. With standing CT scans, advanced digital X-ray systems, and seamless processes on-site, we deliver fast and precise results – providing the foundation for reliable therapy decisions.

Unsere Leistungen in der Augenheilkunde:

Neben der umfassenden Diagnostik und chirurgischen Versorgung bieten wir spezialisierte Zusatzverfahren wie Phakoemulsifikation bei grauem Star, Lasereingriffe, Kammerwasserpunktionen und Lidrekonstruktionen. So können wir auch komplexe Augenerkrankungen gezielt und schonend behandeln.

Vitrektomie / Glaskörperchirurgie

Die Vitrektomie ist ein spezialisierter, mikrochirurgischer Eingriff am Auge des Pferdes. Dabei wird der Glaskörper (Vitreus) mithilfe eines sogenannten Vitrektoms unter sterilen Bedingungen zerkleinert, abgesaugt und durch eine sterile Salzlösung ersetzt. Der Eingriff erfolgt über die sogenannte Double-Port-Technik. Ziel ist es, entzündliche oder krankhafte Strukturen aus dem Glaskörperraum zu entfernen, um die Entstehung weiterer Entzündungsschübe zu verhindern und die Sehfähigkeit zu erhalten.

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Keratektomie

Die Keratektomie ist ein chirurgischer Eingriff am Auge und beschreibt das Abtragen von erkranktem Hornhautgewebe. Die veränderten Bereiche der Hornhaut werden mit speziellen Instrumenten umschnitten, abgetragen und entfernt. Da die Hornhaut sehr sensibel ist, wird der Eingriff meist in Vollnarkose durchgeführt. Je nach Patient und Krankheitsbild kann der Eingriff auch unter lokaler Anästhesie und Sedierung durchgeführt werden, aber nicht alle Pferde kommen hierfür infrage.

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Phakoemulsifikation (Behandlung von grauem Star)

Eine mature Katarakt, also die vollständige Eintrübung der Linse, auch als grauer Star bezeichnet, kann zu deutlicher Beeinträchtigung des Sehens oder zur vollständigen Blindheit führen. Eine Katarakt kann angeboren oder erworben sein. Bei der Phakoemulsifikation wird das Innere der Linse mittels Ultraschallwellen zerkleinert und entfernt. Teile der äußeren Linsenkapsel bleiben erhalten. Vorher wird im Rahmen einer Augenuntersuchung inkl. Ultraschalluntersuchung geprüft, ob eine Phakoemulsifikation sinnvoll ist.

Lasercyclophotokoagulation (Behandlung von grünem Star)

Der grüne Star, Glaukom, ist eine schmerzhafte Erkrankung und tritt beim Pferd selten als Spätfolge bei periodischer Augenentzündung (equine rezidivierende Uveitis, ERU), nach Trauma oder bei Tumoren im Auge auf. Das Glaukom zeichnet sich durch eine krankhafte Erhöhung des Augeninnendrucks aus. In der Regel kann das durch den Ziliarkörper produzierte Kammerwasser nur teilweise und zu langsam abfließen. Dadurch treten Symptome wie Hornhauttrübung (Ödem), Vergrößerung des Augapfels und schlussendlich Erblindung auf. Die Lasercyclophotokoagulation reduziert die Kammerwasserproduktion, indem mittels Laserenergie der im Augeninneren liegende Ziliarkörper teilweise verödet wird. Dies kann zur Senkung des Augeninnendrucks führen. Der Eingriff ist am stehend-sedierten Pferd unter Lokalanästhesie sowie in Vollnarkose möglich.

Parazentese (Kammerwasserpunktion)

Bei der Parazentese wird mithilfe einer sehr feinen Kanüle die vordere Augenkammer punktiert. Eine kleine Menge Kammerwasser kann so entnommen und labordiagnostisch untersucht werden. Hier steht vor allem die Untersuchung auf Leptospiren zur Abklärung einer leptospiren-assoziierten inneren Augenentzündung (equine rezidivierende Uveitis, ERU) im Vordergrund. Mittels Parazentese können auch verschiedene Medikamente in kleinen Mengen in der vorderen Augenkammer platziert werden. Die Parazentese ist in Vollnarkose sowie am stehend-sedierten Pferd unter Lokalanästhesie möglich.

Tumorresektion mittels CO2-Laser

Verschiedene Tumoren können im Bereich der Lider, der Bindehäute oder am und im Auge selbst auftreten. Die Verwendung eines CO2-Lasers zur Entfernung von Tumoren ist eine blutungsarme Methode und kann das Risiko von Rezidiven durch Verödung des Wundbetts reduzieren. Wenn Umfangsvermehrungen bemerkt werden, verbessert schnelles Handeln häufig die Prognose. Die Tumorresektion mittels Laser kann je nach Fall auch mit weiteren lokalen Therapien kombiniert werden.

Synechiolyse (Lösen von Verklebungen zwischen Iris und Linse)

Eine hintere Synechie, eine krankhafte Verbindung zwischen Iris und Vorderfläche der Linse, entsteht meist bei einer akuten Uveitis. Diese geht häufig mit einem starken Pupillenkrampf einher, der zusammen mit der inneren Augenentzündung zum Anhaften der Iris an der Linsenkapsel und einer dauerhaften Verbindung führt. Durch eine hintere Synechie kann die Pupille unrund und in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Dies kann zur Einschränkung des Visus führen. Für eine Synechiolyse wird die vordere Augenkammer punktiert und die Synechie mit Hyaluronsäure unterspritzt. Mit sehr feinen Instrumenten wird anschließend die Iris angehoben und von der Linsenkapsel abgelöst.

Versorgung von Lidverletzungen

Lidverletzungen sind bei Pferden häufig und sollten in jedem Fall tierärztlich versorgt werden, denn ein adäquater Lidschluss ist für eine ungestörte Hornhautfunktion notwendig. Lidverletzungen können häufig am stehend-sedierten Pferd versorgt werden. Eine genaue Untersuchung der umliegenden Strukturen ist vor allem bei Traumata wichtig und kann auch eine röntgenologische und ultrasonografische Untersuchung umfassen.

Lidrand-Rekonstruktionen

Verschiedene Erkrankungen, wie etwa Tumoren an den Lidern oder umfangreiche Verletzungen mit Gewebeverlust, können zum Verlust des Lidrandes führen und einen adäquaten Lidschluss verhindern. Da ein vollständiger Lidschluss für die Funktion des Auges essenziell ist, muss eine stufenlose Wiederherstellung erfolgen. Die Rekonstruktion des Lidrandes wird je nach Fall durch verschiedene chirurgische Techniken umgesetzt und kann unter anderem Verschiebeplastiken, skin graft- Techniken oder Laserchirurgie umfassen.

Bulbusexstirpation

Die Entfernung des Auges, Bulbusexstirpation, kann unter anderem bei schmerzhaften, blinden Augen oder schweren Erkrankungen des inneren Auges wie etwa Tumoren angezeigt sein. In den meisten Fällen ist der Eingriff am stehend-sedierten Pferd unter Lokal- und Leitungsanästhesie möglich. Nach der Entfernung des Auges werden die Lidränder adaptiert, die Haut sinkt nach und nach in die Augenhöhle ein. Die Pferde erhalten zunächst einen Kopfverband und können nach kurzem Klinikaufenthalt entlassen werden.

Intracamerale Injektionen und Operationen

Erkrankungen der vorderen Augenkammer werden bei Pferden häufig gesehen und können verschiedene Ursachen haben, wie etwa traumatisch, entzündlich oder tumorös. Bei Entzündungen oder Infektionen können Injektionen in die vordere Augenkammer vorgenommen werden (intracamerale Injektion). Diese lassen sich in den meisten Fällen am stehend-sedierten Patienten durchführen. Iriszysten sind flüssigkeitsgefüllte, pigmentierte Bläschen im Bereich der Traubenkörner oder am Pupillenrand. Häufig stellen sie kein Problem für die Pferde dar, können aber ab einer gewissen Größe zu Sehbeeinträchtigungen sowie Reizungen an der innersten Schicht der Hornhaut (Endothel) führen. In diesen Fällen können sie mittels Punktion und Einsatz von Laserenergie verkleinert und verödet werden. Umfangreichere Operationen in der vorderen Augenkammer werden in Vollnarkose durchgeführt. Dabei werden über einen tunnelförmigen, limbalen Zugang (Übergang von Aderhaut zu Hornhaut) verschiedene Instrumente in der vorderen Augenkammer eingesetzt. Zum Schutz vor dem Kollabieren des Auges und der Schädigung des hinteren Augenabschnittes wird ein Teil des Kammerwassers abgesaugt und durch Hyaluronsäure ersetzt. Mithilfe dieser Technik können auch größere Tumore, wie etwa Irismelanome, entfernt werden. Seltener kommt es zum Auftreten von Fremdkörpern in der vorderen Augenkammer, etwa durch ein Trauma. Auch sie können über einen getunnelten, limbalen Zugang (Übergang von Aderhaut in Hornhaut) mithilfe von Instrumenten entfernt werden.

Elektroretinographie

Durch die Elektroretinographie wird die Funktionsfähigkeit der Netzhaut (Retina) überprüft. Darum ist sie immer angezeigt, wenn die Ursache einer Sehbeeinträchtigung durch Veränderungen im Bereich der Netzhaut vermutet wird oder der Augenhintergrund aufgrund von Trübungen im inneren Auge nicht hinreichend beurteilt werden kann. Beispielsweise ist die Ableitung eines Elektroretinogramms (ERG) sinnvoll bei equiner rezidivierender Uveitis (ERU), Netzhautveränderungen (Retinopathien), kongenitaler stationärer Nachtblindheit (CSNB) oder bei der Unterscheidung zwischen peripherer und zentraler Blindheit. Für die Erstellung eines ERGs wird die Netzhaut mit Lichtblitzen stimuliert. So entstehen elektrische Potenziale, die abgeleitet, gemessen und in einem charakteristischen Kurvenverlauf dargestellt werden können. Die Durchführung erfolgt am stehend-sedierten Pferd.

Gastroskopie

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