Frakturversorgung - Osteosynthese

Osteosynthese beim Pferd – moderne Frakturversorgung für eine sichere Heilung

Was ist eine Osteosynthese?

Der Begriff Osteosynthese (aus dem Griechischen: osteon = Knochen, synthesis = Zusammensetzung) beschreibt ein chirurgisches Verfahren zur Stabilisierung von Knochenbrüchen. Ziel ist es, gebrochene oder gespaltene Knochen (Frakturen und Fissuren) wieder in ihre anatomisch korrekte Position zu bringen und mit Implantaten wie Schrauben und Platten zu fixieren.

Die Hanseklinik für Pferde verfügt über modernste technische Ausstattung, um diese Eingriffe unter Röntgen- oder CT-Kontrolle präzise durchzuführen. Durch die exakte Reposition und sichere Fixation können Knochen optimal heilen – mit der Perspektive, dass betroffene Pferde wieder belastbar sind und sogar in den Sport zurückkehren können.

Wann ist eine Osteosynthese notwendig?

Eine operative Frakturversorgung wird notwendig, wenn…

  • der Knochen instabil ist und nicht von selbst heilen kann,
  • ein präziser Gelenkflächenersatz erforderlich ist,
  • eine dauerhafte Lahmheit oder Fehlstellung droht,
  • das Pferd aufgrund seiner Nutzung eine schnelle und sichere Heilung benötigt.

Häufige Indikationen sind z. B.:

  • Röhrbeinfrakturen
  • Fesselbeinfrakturen
  • Frakturen der Zehenknochen (P1/P2)
  • Fissuren in der Huf- oder Fesselregion
  • Ellenbogenfrakturen oder Kieferfrakturen
  • Schädel- oder Jochbeinfrakturen nach Stürzen oder Kollisionen

Ablauf der Operation

  • Bildgebende Diagnostik mittels Röntgen oder CT zur exakten Frakturdarstellung
  • Reposition der Knochenfragmente in ihre natürliche Lage
  • Fixation durch Titanplatten und/oder Schrauben
  • Je nach Frakturtyp erfolgt die Versorgung in Vollnarkose unter sterilen OP-Bedingungen
  • Kontrolle durch intraoperative Bildgebung zur Positionssicherung der Implantate

Vor- und Nachbehandlung

Vor der OP:

  • Stabilisierung des Patienten
  • Ruhigstellung der betroffenen Gliedmaße
  • Schmerz- und Entzündungsmanagement
  • Planung der Implantatversorgung auf Basis der Bildgebung

Nach der OP:

  • Stationäre Nachsorge für mehrere Tage bis Wochen
  • Boxenruhe und kontrollierte Bewegung über einen definierten Zeitraum
  • Regelmäßige Nachkontrollen per Röntgen oder CT
  • Entfernen von Verbänden und ggf. später der Implantate (je nach Fall)

Prognose und mögliche Komplikationen

Die Prognose nach Osteosynthese ist bei fachgerechter Versorgung und strukturierter Nachsorge in vielen Fällen gut bis sehr gut. Besonders einfache Frakturen ohne Gelenkbeteiligung haben eine hohe Heilungschance.

Mögliche Komplikationen:

  • Infektionen an der Implantatstelle
  • Lockerung oder Bruch von Schrauben/Platten
  • Wundheilungsstörungen
  • Nicht-Verwachsen der Fraktur (Pseudarthrose)
  • Spätfolgen wie Arthrose bei Gelenkbeteiligung

Technische Ausstattung

Die Hanseklinik für Pferde bietet:

  • Vollausgestattete OPs mit Röntgen und intraoperativem CT
  • Spezielle osteosynthetische Implantate für Pferde jeder Größe
  • Steriles OP-Management nach modernsten Standards
  • Erfahrenes Chirurgenteam mit Spezialisierung auf Frakturversorgung

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